Weniger ist mehr...?

Meine Erfahrung ist, dass uns beim Konsum unsere Werte nicht präsent sind (natürlich mehr oder weniger), und wir zu uns selbst nicht "nein" sagen können. Wir leben, kaufen und sammeln an, wie aus einer Routine. Und das spiegelt sich in unserem Kleiderschrank und dem restlichen Zuhause wider.

Volle, unaufgeräumte, unsortierte Räume und Schränke haben bewußt und unbewußt Einfluß auf unser Wohlbefinden. Wir können nicht zur Ruhe kommen, unsere Augen haben keinen Ruhepol. Und vielleicht beschäftigt den einen oder anderen immerhin schon die Idee "Ich müsste mal aufräumen", "Ich müsste mal ausmisten". Dann gratuliere ich. Du hast ein Problem erkannt.

Wenn wir unsere Räume nur mit Dingen füllen, die wir tatsächlich brauchen und auch benutzen, die Freude in uns auslösen, wenn wir sie bewußt wahrnehmen, die uns selbst und unserer Lebenssituation entsprechen, auf die wir achten (sie sauber halten, reparieren, geschützt verräumen), weil wir sie wertschätzen, würde es anders bei uns aussehen.

Wenn du die Chance hättest deine leeren Räume mit deinem Besitz neu zu füllen, was dürfte bleiben?




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